Im Notfall ist keine Zeit zum Suchen. Wer eine Katze hat, sollte eine kleine Katzen Erste Hilfe Box griffbereit haben. Was genau da reingehört – und was auf keinen Fall – erfährst du hier.
Die meisten Katzenbesitzer haben irgendwo ein paar Pflaster und vielleicht eine Schere im Haus. Aber für einen echten Katzen-Notfall braucht man mehr als das – und vor allem: Man muss wissen, wo alles liegt, wenn es darauf ankommt.
Eine Katzen Erste Hilfe Box ist keine Übertreibung. Er ist die logische Konsequenz daraus, ein Tier zu besitzen, das nicht sprechen kann und auf deine Hilfe angewiesen ist.
Das gehört in die Erste Hilfe Box
- Sterile Kompressen und Mullbinden – Für das Abdecken und Verbinden von Wunden. In verschiedenen Größen besorgen.
- Tiergeeignetes Desinfektionsmittel – Kein normales Isopropanol! Unbedingt ein für Tiere verträgliches Produkt vom Tierarzt empfehlen lassen.
- Pinzette und stumpfe Schere – Zum Entfernen von Splittern, zum Kürzen von Verbänden.
- Digitales Thermometer – Normaltemperatur einer Katze: 38–39,2°C. Alles darunter oder darüber ist ernst zu nehmen.
- Einmalhandschuhe – Schutz für dich und die Wunde.
- Kühlpack (Gel-Typ) – Bei Schwellungen, Stichen oder Verbrennungen – immer zwischen Tuch und Haut legen!
- Transportbox in Reichweite – Im Notfall keine Zeit zum Zusammenbauen. Box sollte immer offen und zugänglich sein.
- Notfallnummern ausgedruckt – Tierarzt, Notfalltierarzt, Giftnotruf. Handy ist nicht immer griffbereit oder geladen.
- Krankenkarte und Impfpass der Katze – Im Notfall braucht der Tierarzt schnell alle Infos.
Wo aufbewahren?
Ideal ist ein fester, gut sichtbarer Platz – zum Beispiel im Badezimmerschrank oder in der Küche. Alle Familienmitglieder sollten wissen, wo der Koffer steht. Überprüfe den Inhalt einmal im Jahr und erneuere abgelaufene Produkte.
